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Das geschädigte Venensystem
Häufig tritt die Klappenschädigung und Bildung
eines „Privatkreislaufs“ schon in der Mitte
des
2. Lebensjahrzehnts auf, es dauert jedoch unterschiedlich lange Zeit bis der
Patient auch Symptome erlebt, die ihn schließlich zu einem Arzt führen.
Häufig genannte Symptome sind eine Schwellneigung
der Füße und Unterschenkel, ein Spannungsgefühl in den Beinen
nach langem Sitzen bis hin zu Kribbelgefühlen und Schmerzen in den Beinen.
Bilden sich an der Innenseite der Füße
kleine geschlängelte bläuliche
Venen, spricht man von einem „Chronischen
Venösen Stauungssyndrom“,
das auch zu einer zunehmenden Braunverfärbung
der Haut im Bereich oberhalb der Sprunggelenke
führen kann. Bei Fortbestehen der Venenstauung
kann die Haut immer schlechter mit Sauerstoff
versorgt werden und sie wird leicht verletzbar.
Weiterhin treten weißliche Areale
an der Haut auf, die äußerst schmerzhaft
sein können („Atrophie blanche“)
und schließlich bildet sich ein „offenes
Bein“. Medizinisch wird dies als „Ulcus
cruris“ bezeichnet, eine chronische
Wunde am Unterschenkel, die eine sehr schlechte
Abheilungstendenz hat [4].
Auch Venenenzündungen mit evtl. folgender
Thrombose sind eine typische und häufige
Komplikation von Krampfadern.
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